Sportrettungshund

Haben Sie einen Hund? Wollen Sie mit Ihrem Hund als Teamplayer einen Sport ausüben, der Ihnen beiden sehr viel Spaß bringen wird?

Rettungshundearbeit als Teamsport enthält Elemente aus verschiedenen klassischen Hundesportarten. Sowohl die Teamarbeit zwischen Hund und Mensch als auch die artgerechte und positive Beschäftigung für den Hund stehen im Vordergrund – und das Ganze in der Natur gemeinsam in einer Gruppe von netten Hundefreunden.

Erfahrene und erfolgreiche Trainer aus Sport und Einsatz ermöglichen Ihnen einen Einblick in diesen wunderbaren Teamsport.

Wer darf mitmachen?

Gesunde Hunde aller Rassen sind willkommen und dürfen ihre Menschen ab 12 Jahren mitbringen. Eine gewisse Grunderziehung ist von Vorteil. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, eine bestehende Haftpflichtversicherung sowie eine gültige Schutzimpfung müssen unbedingt nachgewiesen werden.

Was wird angeboten?

Im GHV Tornesch bilden wir seit 2014 Sport-Rettungshunde als Flächensuchhunde aus. Die Ausbildung zum Fährtensuchhund ist im Verein ebenfalls möglich.

Was wird erwartet? Was wird nicht erwartet?

Die Trainingszeiten sind regelmäßig gleichbleibend und gut planbar. Von den Teilnehmern wird eine zuverlässig regelmäßige Teilnahme an den Trainings erwartet. Teamsport funktioniert nur miteinander und füreinander.

Sport-Rettungshundeteams werden nicht in „echte“ Sucheinsätze gerufen. Somit müssen die Hundeführer/Innen keine Sanitäts-, Funk- und sonstige Spezialausbildungen absolvieren und auch nicht bei Alarmen ausrücken.

Was bedeutet Ausbildung zum Sport-Rettungshundeteam?

Ausbildung und Training sind inhalts- und abwechslungsreich.

In der Abteilung A geht es um die Nasenarbeit. Hier muss das Team lernen, ein Gelände taktisch geschickt gemeinsam zu durchsuchen. Der Hundeführer als Taktiker hat den Überblick und der Hund die Fähigkeit, Menschen aufzuspüren.

Dann gilt es, dass dem Hund beigebracht wird, seinen Menschenfund anzuzeigen. Hier gibt es:

– den Verbeller (er bellt am Fundort, bis sein Teamführer bei ihm ist),

– den Bringsler (er hat ein „Bringsel“ dabei, dass er bei Fund ins Maul nimmt, damit

zu seinem Teamführer zurückläuft und somit anzeigt: „Ich habe gefunden!“ Der

Teamführer leint seinen Hund dann an und der Hund bringt ihn direkt zum Fund.)

– und den Freiverweiser (er pendelt bei Fund zwischen Fundperson und Teamführer

hin und her, bis dieser an der Fundperson ist.)

In der Abteilung B muss das Team einige Übungen in „Unterordnung und Gewandtheit“ präsentieren.

Dazu gehört anständiges „Fußgehen“ und auf Signal sitzenbleiben, hinlegen und aufstehen sowie herankommen, an einem Platz liegenbleiben während andere Hunde und Menschen Übungen machen und durchschreiten von Personengruppen mit Hund. Ebenso muss ein Sport-Rettungshund lernen, Gebrauchsgegenstände zu apportieren und über einen festen oder einen beweglichen Steg oder eine liegende Leiter zu gehen, auf Signal über Hürden zu springen oder über einen kleinen Trümmerhaufen zu gehen.

Rettungshunde müssen Menschenfreunde sein; sie sollen nicht nur Menschen aufspüren sondern sich auch über kurze Strecken tragen lassen.

Die erworbenen Fähigkeiten werden in verschieden Prüfungsstufen überprüft.

Haben wir etwa Neugierde geweckt?

Grundsätzlich kann jeder Hund zum Rettungshund ausgebildet werden.

Vorbeischauen, zusehen und sich informieren verpflichtet zu nichts.

Die Teilnahme an einigen Schnuppertrainings zur Sichtung und Beurteilung sowie zum Kennenlernen verpflichten zu nichts.

Wo und wann sind wir anzutreffen?

Wir freuen uns über Interessenten, die montags zwischen 18:00 und 19:00 Uhr vorbeischauen oder per Kontaktaufnahme einen Termin vereinbaren.

Die Trainingszeiten sind Montag, 17:30-20:00 Uhr, und Sonntag 14:00-17:00 an wechselnden Orten.

Sportrettungshund

Herzlich willkommen bei den Sport-Rettungshunden

Unser gemeinsames Training wird durch unseren Spartenleiter und Obmann Carsten Oje organisiert und angeleitet. Zur Seite stehen ihm einige erfahrene und erfolgreiche Rettungshundler aus Sport und auch aus Einsatz.

Im Verein erarbeiten wir uns gemeinsam die Fähigkeiten, als Rettungshundeteams arbeiten zu können. Wir gehen jedoch nicht in „echte“ Hilfseinsätze. Das Ausbildungsziel unseres Hobbies sind Prüfungen nach der Prüfungsordnung der Internationalen Rettungshunde-Organisation IRO und auch die Teilnahme an Rettungshunde-Wettbewerben und nationalen wie internationalen Meisterschaften.

Wir führen unser Training nach modernsten Erkenntnissen völlig gewaltfrei in einer Weise durch, die nicht nur zielorientiert ist, sondern auch viel Spaß macht. Bei uns lernen die Hundeführer/Innen nicht nur, wie sie einen Hund führen. Sie lernen auch, warum sie ihn so führen, wie sie ihn ausbilden und wie sie zum Team werden.